Sehr untergriffig und für die Bürgermeisterin von Mattersburg, Ingrid Salamon, auch nicht nachvollziehbar, startet die Stadt-VP eine sogenannte "Aufdeckungskampagne". Mit Tafeln vor dem Kulturzentrum machen die Gemeinderäte gegen die SPÖ mobil. Sie fordern mehr Transparenz bei der Umsetzung wichtiger Projekte
"Die Mattersburger und Walbersdorfer haben ein Recht darauf zu wissen, wie es mit wichtigen Vorhaben in der Stadt weitergeht", sagt Vizebürgermeister Michael Ulrich. Er und seine Parteikollegen vermuten, dass die Stadtregierung nicht offen agiert.
"Diese Kritik überrascht mich. Wir laden jeden ersten Dienstag im Monat alle Parteiobmänner ein, um anstehende Projekte vor Ort zu besprechen. Außerdem wird die Bevölkerung regelmäßig in den Stadtnachrichten informiert", sagt Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Konkret geht es um den Neubau des Kulturzentrums, geplanter Baubeginn ist Herbst 2016, das neue Verkehrskonzept und den Ausbau des Sozialzentrums Villa Martini.
"Die Kritik überrascht mich. Wir binden alle Parteien in die aktuellen Entwicklungen ein."
Die sogenannte "Aufdeckungskampagne" der ÖVP sieht Salamon als erste Vorwehen zur Gemeinderatswahl.


















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