Wenn wir sprechen schwingen unsere Gesichtsknochen mit. Leg deinen Finger beim Reden auf den Backenknochen, und du wirst es merken. Genauso schwingen die Knochen und Knorpel in und neben dem Ohr mit.
Das noch heuer erhältliche Bluetooth-Headset mit dem Namen „Invisio Q7“ – im Bild ist noch sein verkabelter Vorläufer – macht sich diese anatomische Gegebenheit zu nutze. Es wird wie ein In-Ear-Kopfhörer einfach ins Ohr gesteckt und braucht keinen Bügel.
Das Freisprechen soll laut Hersteller „Nextlink“ neben einem startenden Flugzeug möglich sein. Der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung wird davon nichts mitkriegen. Allerdings wird man kaum flüstern können und auch ist es fraglich, wie ein Seufzen oder Prusten mit dem Knochen-Headset klingen wird.
Der ganze Spaß – die Technologie wurde zuvor nur beim Militär eingesetzt – hat aber auch seinen Preis: Satte 200 Dollar soll das Knopferl im Ohr kosten, wenn es Ende 2006 im Handel erhältlich ist.
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