Mo, 20. August 2018

Budgetplan:

02.12.2015 12:49

Klagenfurt will bis 2018 raus aus den Schulden

Der Reformplan "Klagenfurt 2020" sieht auch fürs kommende Jahr Einsparungen vor. Diesmal trifft es das Stadtpersonal besonders hart. Die Schulden der Stadt sollen auf knapp 90 Millionen Euro gesenkt werden. Dennoch sind auch größere Investitionen in die Infrastruktur - etwa bei Schulen und Feuerwehren - geplant.

Ehrgeizige Ziele haben sich die Reformpartner mit Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz sowie den Stadträten Otto Umlauft und Frank Frey gesetzt: "Jetzt kommt der größte Brocken, die Strukturreform!" Und die beginnt bereits am 1. Jänner. Sie ist Teil der Phase zwei im Reformplan.

"Das wird schwierig! Aber wir sind stolz darauf, wie die Maßnahmen bisher umgesetzt wurden", meint Mathiaschitz. Die Schulden der Stadt Klagenfurt sollen im Jahr 2016 von bisher 94 auf 89 Millionen Euro gesenkt werden. Das Motto lautet also sparen - und das quer durch die Bank.

Mathiaschitz: "Auch in den politischen Referaten werden zehn Prozent eingespart." Nächstes Jahr soll es außerdem eine Nulllohnrunde für sämtliche Stadtbedienstete geben. Frei werdende Stellen werden gestrichen, nur Schlüsselpositionen nachbesetzt.

Nach den Maastricht-Kriterien sind für das Jahr 2016 zusätzliche Schulden von 9,4 Millionen Euro vorgesehen. "Wir gehen aber davon aus, dass die Schulden nicht mehr als sieben Millionen betragen werden", sagt Mathiaschitz. 2017 sollen es nur noch 3,5 Millionen sein - und 2018 soll Klagenfurt das Nulldefizit erreichen.

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