Das Burgenland entwickelt sich immer mehr zur Urlaubsdestination für das ganze Jahr. Neue Reiseanlässe, wie das Halloween Burg Geflüster in Schlaining oder das Winterwunder Mörbisch, sollen die Saison verlängern.
Das Burgenland war lange Zeit vor allem als Land der Sonne bekannt. Tourismus spielte sich großteils im Sommer ab – von den Thermen abgesehen. Doch das Potenzial reicht weit darüber hinaus. Das Burgenland setzt daher seit mehreren Jahren Tourismus konsequent auf neue Reiseanlässe im ganzen Land.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Burgenland ganzjährig attraktiv machen. Die Erfolge der vergangenen Jahre bestätigen diesen Weg.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
Bild: Manfred Weis
„Wir wollen das Burgenland touristisch weiter stärken und ganzjährig attraktiv machen“, erklärt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Die Auslastung im Fremdenverkehr soll so übers ganze Jahr hindurch stabil gehalten werden.
Wesentliche Eckpfeiler sind dabei Leuchtturmprojekte, die neue Zielgruppen ansprechen. Dazu zählt etwa das Halloween Burg Geflüster in Schlaining, das gleich im ersten Jahr 17.500 Besuchern anlockte. Bereits ins dritte Jahr geht heuer das Winterwunder Mörbisch.
„Unser Ziel ist, das Burgenland damit als attraktive Ganzjahresdestination weiterzuentwickeln“, so Burgenland-Tourismus-Chef Didi Tunkel. Landesweite Marken-Klammern wie das Martiniloben verbinden außerdem Tradition, Wein und Kulinarik zum gemeinsamen Erlebnis.
Ein weiterer Baustein ist die Natur: Die Erlebnistage in sechs Naturparken und im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel sowie das Rad- und Wanderwegenetz laden im Herbst zum Besuch. Zusätzliche Möglichkeiten soll das neue Campinggesetz eröffnen, etwa mit Übernachtungsangeboten bei Winzern.
Wir wollen unseren Gästen zu jeder Jahreszeit gute Gründe für einen Aufenthalt bieten und die Wertschöpfung in unseren Regionen stärken.

Burgenland-Tourismus-Chef Didi Tunkel
Bild: Maria Hollunder
Eine tragende Rolle spielen weiter die Thermen: Die Prognosen für Herbst und Winter sind sehr positiv, wie von der AVITA Therme & Lodge in Bad Tatzmannsdorf als auch von der St. Martins Therme & Lodge bestätigt wird.
Dass die Saisonausweitung gelingt, belegen die Zahlen: So sind die Nächtigungen in der Wintersaison aus dem Vor-Corona-Rekordjahr 2018/19 bis 2025/26 um über 6,5 Prozent auf rund 1,08 Millionen Nächtigungen gestiegen.
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