Nach „Krone“-Bericht über Kündigungen bei einer Ausbildungseinrichtung schieben sich die Parteien gegenseitig die Schuld zu.
Sechs Ausbildnern droht die Kündigung, 25 Lehrlinge bangen um ihre Zukunft. Doch statt einer Lösung gibt es einen heftigen Politstreit. Wie die „Krone“ berichtete, steht die Lehrwerkstätte von Jugend am Werk wegen Einsparungen des Bundes in Höhe von 1,3 Millionen Euro vor dem Aus.
Rettungsplan gefordert
ÖVP-Klubobmann Bernd Strobl wirft Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) vor, die Jugendlichen im Stich zu lassen. „Große Ankündigungen machen und dann wegschauen, wenn es ernst wird, ist keine verantwortungsvolle Politik“, wettert er. Auch FPÖ-Mandatar Markus Wiesler kritisiert, die SPÖ habe die Gefahr trotz frühzeitiger Warnungen kleingeredet. Er fordert einen verbindlichen Rettungsplan.
SPÖ gibt ÖVP die Schuld
Den Vorwurf lässt Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) nicht gelten. Er spricht von einer „schamlosen Ursachenumkehr“ und gibt der ÖVP die Schuld am Budgetloch im Bund. „Wer im Bund das Geld vernichtet und dem AMS den Hahn zudreht, hat jedes Recht verloren, im Burgenland mit dem Finger auf andere zu zeigen!“
Die Finanzierung liege bei Bund und AMS, das Land könne weder in Verträge noch in Ausschreibungen eingreifen. Jugend am Werk könne sich laut Schneemann bei der Neuausschreibung allerdings erneut bewerben.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.