Für die zwei St. Georgener Oliver Mancs und Julian Gruber könnte ein Traum in Erfüllung gehen vom Nationalteam. Zwar nur im Futsal, trotzdem kam der Anruf von Teamchef Patrik Barbic völlig überraschend. Beide spielen in der 2. Klasse Nord, in der letzten Klasse des rot-goldenen Amateurfußballs.
Mit dem Bundesadler auf der Brust die Hymne singen. Für sein Land auf dem Platz alles geben. Für zwei Kicker aus der 2. Klasse Nord könnte dieser Traum bald wahr werden! Oli Mancs und Julian Gruber vom UFC St. Georgen wurden zum Sichtungslehrgang des Futsal-Nationalteams eingeladen. Mit ihrem Klub spielen sie in der 2. Futsal-Liga. Dürften jetzt auch das Interesse vom Teamchef geweckt haben. „Ein richtig geiles Gefühl! Ich war ganz nervös, wie ein kleines Kind“, strahlt Mancs. Schließlich rief Teamchef Patrick Barbic höchstpersönlich an. „Ich dachte mir: Nur nichts Falsches sagen“, lacht der 24-Jährige.
Von Sonntag bis Dienstag dürfen Mancs und sein 19-jähriger Klubkollege Gruber in St. Pölten ihr Können unter Beweis stellen. Mit Training, Teamanalyse und einem Match steht ein dichtes Programm an. Im eher routinierten Futsal-Nationalteam würden die beiden gar zu den Jungspunden zählen.
Dabei kam die Einladung völlig überraschend. „Futsal ist ja eher was für die Zangler und Techniker. Sagen wir so, das ist eher nicht meines“, zwinkert Mancs. Statt Zauberfüßchen bringt er lieber Kampfgeist aufs Parkett. „Wenn der Teamchef mich braucht, bin ich da.“
Anfang Dezember warten in Eisenstadt zwei Testspiele gegen Malta. Vielleicht dann schon mit zwei „Schurldorfern“ im rot-weiß-roten Dress...
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