Vinophile Lebensfreuden gehören für sehr viele Österreicher zum Urlaub im Burgenland einfach dazu, wie eine aktuelle Studie aufzeigt. Neuer Trend: Micro-Camping beim Winzer.
Auf dieses Ergebnis können Weintourismus-Geschäftsführer Herbert Oschep und Burgenland-Tourismus-Chef Didi Tunkel mit einem guten Gefühl das Glas erheben: Eine österreichweite Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Peter Hajek Public Opinion Strategies unterstreicht die starke Position des Burgenlands als Weinregion.
Zahlen sprechen für sich
Bestätigt hat sich das große Potenzial, das hinter dem Image-Bonus steckt und für die weitere touristische Entwicklung klug genutzt werden kann. Die Zahlen sprechen für sich: 66 Prozent der Österreicher ab 16 Jahren verbinden das Burgenland besonders mit Weinbau und Weinkultur. Damit liegt das Burgenland vor Niederösterreich und der Steiermark.
Gleichzeitig wünschen sich 55 Prozent der mehr als 1000 Befragten eine engere Verbindung von Wein, Kulinarik und Tourismus. Für 67 Prozent sollen Regionalität und Herkunft noch mehr betont werden.
Gaumenfreuden spielen im Urlaub eine große Rolle
„Diese grundlegenden Fakten und die aktuellen Daten untermauern den von uns eingeschlagenen Weg, den Weintourismus mit Kulinarik und Genuss als wesentliche Säule des Fremdenverkehrs zu verankern“, erklärt Tunkel. Interessante Erkenntnisse liefert zudem die „Kulinarikstudie 2026“ der Österreich Werbung. Demnach geben 62 Prozent der Österreicher und 55 Prozent der deutschen Gäste an, dass regionale Speisen und Getränke zu den wichtigsten „gewünschten Urlaubserlebnissen“ zählen.
„Damit ist das Burgenland, das als Weinland und Genussdestination weit über die eigenen Grenzen hinaus geschätzt wird, für viele Reisende und Ausflügler genau die richtige Adresse“, merkt Oschep an. Wein und Kulinarik sind ein fixer Bestandteil der touristischen Aktivitäten und Vermarktung der Urlaubsziele in Rot-Gold. „Wir setzen alles daran, das bestehende Angebot weiter auszubauen. Klares Ziel ist, dank der hohen Bekanntheit als Weinland konkrete Urlaubserlebnisse zu schaffen, die Neugierde wecken“, so Oschep. Alle profitieren: Immerhin gibt der Weinreisende mehr Geld aus als der Durchschnittstourist.
Trendige Angebote sollen Wertschöpfung steigern
Neue Chancen eröffnet etwa das burgenländische Gesetz: Dank Micro-Camping können Winzer unter bestimmten Voraussetzungen attraktive Übernachtungsmöglichkeiten im Umkreis von bis zu 100 Metern rund um ihr Weingut schaffen. So entstehen originelle Quartiere und zusätzliche Einnahmequellen.
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