Eishockey-Audienz

Der Papst trägt jetzt die Rückennummer 99

Steiermark
04.11.2026 18:00
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Ein ganz spezieller Ausflug des Meisters! Die Graz99ers bekamen als erster heimischer Eishockey-Verein und als eine von nur wenigen Sport-Abordnungen aus Österreich am Mittwoch eine Audienz bei Papst Leo XIV. am Petersplatz in Rom.

Momente des Innehaltens, der Demut, der Dankbarkeit. Eine kleine Abordnung der Graz99ers, begleitet vom steirischen Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl, hatte am Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom eine exklusive Audienz bei Papst Leo XIV. Eine ganz besondere Auszeichnung und Wertschätzung für die Grazer, die das Jahr des ersten Meistertitels der 27-jährigen Vereinsgeschichte damit mehr als gebührend abrunden.

In Begleitung von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl war eine zwölfköpfige Delegation der 99ers um Präsident Herbert Jerich, Manager Bernd Vollmann, Headcoach Dan Lacroix und Kapitän Manuel Ganahl zu Gast bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom und wurde im Anschluss daran von Papst Leo empfangen. Mit eigens gefertigtem orangen Trikot aus der Edition der heurigen Saison in der Champions Hockey League, mit „LEO XIV“ und der Rückennummer 99 sowie einem Graz99ers-Schal als Gastgeschenke zeigte sich der Papst bestens gelaunt und wünschte den 99ers das Allerbeste für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Präsident Jerich und seine Familie übergaben eine Urkunde mit einer Spende über 20.000 Euro für eine der „Päpstlichen Missionen“.

Leo XIV. bekommt von Manager Bernd Vollmann das Trikot mit der Nummer 99.
Leo XIV. bekommt von Manager Bernd Vollmann das Trikot mit der Nummer 99.(Bild: Vatican Media)

„Unglaubliche Momente“
Die Graz99ers haben dem Papst gegenüber das Internationale, Staaten- und Völkerverbindende der ICE Hockey League hervorgehoben sowie die große Graz99ers-Familie mit ihren Juniors, Frauen- und Para Eishockey und laufenden Unterstützungen sozialer und karitativer Projekte hervorgestrichen. „Es waren unglaubliche Momente. Diese Gefühle lassen sich nicht beschreiben, die muss man selbst erlebt haben. Man fühlt sich danach irgendwie als anderer Mensch. Wir haben dem Papst eine Spende und ein Trikot überreicht, er war sichtlich angetan und hat uns viel Erfolg für die weitere Saison gewünscht“, war Präsident Jerich nach dem Treffen baff.

„Wir stehen alle noch unter den tiefen Eindrücken des heutigen Tages“, sagte Manager Bernd Vollmann. „Dass unser Tun und unsere Erfolge als Graz99ers-Familie in derartiger Form wahrgenommen und wertgeschätzt werden, erfüllt uns mit einer sehr großen Dankbarkeit, ist zugleich aber auch eine unglaubliche Motivation für unsere aller weitere Arbeit.“

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