Der Lerneffekt aus ihrer Vorstrafe war nicht vorhanden. Eine 21-Jährige aus Pasching stand in Linz innerhalb von drei Jahren zum zweiten Mal wegen ihrer Beteiligung an der Terror-Organisation IS vor Schöffengericht. Diesmal fasste die Sozialhilfeempfängerin mit tschetschenischen Wurzeln zweieinhalb Jahre scharf aus - nicht rechtskräftig.
Zumindest ihr kindlich wirkendes Gesicht war nicht verhüllt: Im grauen Tschador erschien eine 21-Jährige aus Pasching am Mittwoch im Linzer Landesgericht. Die Anklage: Beteiligung an der IS-Terrororganisation. Ihr wurde angelastet, sich zwischen 2023 und 2024 als Mitglied des „Islamischen Staats“ mitgewirkt zu haben, in dem sie in Gesprächen mit jungen Mädchen den IS verherrlicht, in einer Moschee mehreren Frauen im Teenager-alter IS-Hinrichtungsvideos und andere IS-Videos auf Telegram geteilt haben soll. Der beachtliche Strafrahmen liegt zwischen einem und zehn Jahre.
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