Heimische Konsumenten haben deswegen stärkere Preisanstiege hinnehmen müssen als die Verbraucher anderer Länder. Deutschland zum Beispiel, wo der Umrechnungskurs etwa bei 2:1 lag, kam glimpflicher davon, geht aus der Studie der EZB hervor.
Neben Österreich kamen vor allem Belgien, Luxemburg und Griechenland, aber auch Frankreich und die Niederlande zum Handkuss. "In Ländern mit weniger komplizierten Konversionsraten fiel der Preisanstieg nach der Bargeldumstellung verhältnismäßig niedriger aus", sagte Studienautor Michael Ehrmann. Viele Händler seien dazu verleitet aufgrund des Umrechnungsfaktors dazu worden, die Preise großzügig aufzurunden.
Besser ausgestiegen sind auch jene Länder die einen so komplizierten Umrechnungsfaktor hatten, dass die Konsumenten beim Einkauf zum Taschenrechner greifen mussten. Bei uns musste durch sieben und danach durch zwei geteilt werden, um auf Euro-Werte zu kommen, in Griechenland durch drei und danach mal 1000, Belgier und Luxemburger mussten mit 40 multiplizieren...
Als wirksames Mittel gegen Preistreiber hat sich im Nachhinein auf jeden Fall die Pflicht zur doppelten Preisauszeichnung herausgestellt.
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