Schumacher kritisiert:

Lewis zu herrisch? „So kann es nicht weitergehen“

Formel 1
04.11.2026 09:35
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Dass Lewis Hamilton nach dem Zweikampf mit Charles Leclerc in Mexiko öffentlich über seinen Stallkollegen geschimpft und dem Team gedroht hat, ist für Ralf Schumacher ein No-Go. 

Hamilton und Leclerc waren in Mexiko von den Positionen eins und drei ins Rennen gestartet, die Hoffnung auf einen Doppelsieg verflog jedoch rasch, als die beiden Ferraris in der ersten Runde in ein Duell gerieten, das den beiden letztlich mehr schadete, als half.

Entsprechend groß war der Ärger des Briten, via Funk beschwerte sich Hamilton über das Manöver seines Teamkollegen – und griff dabei zu besonders harten Tönen. „Am Funk eine Strafe für den Teamkollegen zu fordern, das macht man nicht. Dann wie Al Capone zu sprechen und zu drohen, dass ‘wir große, große Probleme haben‘ – da geht aus meiner Sicht der Hund mit dem Herrchen spazieren. Da muss jetzt dringend etwas geändert werden“, kritisierte Schumacher das Verhalten des siebenfachen Weltmeisters im Sky Sport F1-Podcast „Backstage Boxengasse“.

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher(Bild: Johanna Birbaumer)

„Würde das nicht tolerieren“
Hamilton stelle sich über die Marke Ferrari, so der Vorwurf des Deutschen. „Er macht mehr auf Teamchef als auf Fahrer. Ich würde das nicht tolerieren. Ich würde beide Fahrer in einen Sack stecken, ihnen die Leviten lesen und ihnen erklären, wie das bei Ferrari zu funktionieren hat. So kann es nicht weitergehen. Beide Fahrer haben sich in der Situation gegenseitig das Rennen kaputtgemacht“, so Schumacher weiter.

Während Hamilton den Sieg an Max Verstappen verlor, kassierte Leclerc eine Fünf-Sekunden-Strafe und wurde Vierter. Da wäre wohl mehr drinnen gewesen für die Scuderia ...

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