40 Jahre Domorgel und 10 Jahre Marienorgel wollen konzertant gefeiert werden: Mit einem extravaganten Fest im Klagenfurter Dom, wo drei Organisten wie Dirigenten, vier Komponisten, Orchester und Solisten der Königinnen der Instrumente virtuos huldigen.
Dahinter steht (in Zusammenarbeit mit Orgelland Carinthia, Dompfarre und Dommusik) als berufener Initiator einmal mehr Domorganist Klaus Kuchling, der nicht nur als Organisator alle Register zieht, sondern auch konzertant: „Orgel, Orchester und dann noch vier Konzerte an einem Abend, dazu drei Organisten wie Komponisten, die sich beim Dirigieren und solistisch Spielen abwechseln – das hat es meines Wissens in Österreich noch nie gegeben“, jubelt Kuchling in hörbarer Vorfreude auf die „Extravaganzen für Orgel und Orchester“, die in das Orgelfest eingebettet sind, das noch bis Ende November läuft.
Musikalische Sternstunde
Zum runden Geburtstag der beiden Orgeln in der Domkirche verspricht er nicht von ungefähr eine musikalische Sternstunde: „Wenn einflussreiche Mäzene in Kultur investieren, wird Geld zu Musik und es entstehen Auftragswerke, für deren Aufführung weder Kosten noch Mühen gescheut werden und die Türen stehen offen, auch für eigens komponierte Konzerte für Orgel und Orchester. Die Komponisten Francis Poulenc (1899 – 1963) und Howard Hanson (1896 – 1981) profitierten vom Kunstsinn reicher Mäzene und ließen sich zu reizvollen Orgel-Orchester-Werken anregen“, so Kuchling, der gemeinsam mit Peter Planyavsky und Elmo Cosentini in Orgeltasten greifen wird, um die beiden Königinnen zum Singen und Klingen zu bringen.
Mit Harfe, Pauken und Hörnern
Dass Hanson „den weichen Klang des Streichorchesters durch Harfe und Pauken erweiterte, zwei Klangfarben, denen die Orgel kein entsprechendes Register entgegensetzen kann, und der italienische Komponist Marco Enrico Bossi (1861 – 1925) gleich vier Hörner für einen virtuosen Orchestersatz einsetzte“, kann man am 5. November (19 – 20.30 Uhr) im Dom erhören. Neben den erwähnten Komponisten darf man sich auch auf Planyavskys „Kremser Konzert“ von 1986 freuen, das Triumvirat der Orgelvirtuosen wird von Collegium Carinthia, Solo-Harfenistin Hannah Haslinger und Günther Steurer (Pauken) umspielt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.