Rund vier Monate sind es noch bis zur Gemeinderatswahl in Klagenfurt, Neos-Chef Janos Juvan hat viele Pläne. Am Montag früh lud er zur Park & Ride-Anlage bei Minimundus. „Diese Wiese hat der Stadt schon acht Millionen Euro gekostet.“ Die Neos wollen dort einen See-Campus für Studierende bauen.
Janos Juvan hat schon lange bekannt gegeben, dass er am 28. Februar für die Neos kandidieren wird. „Bei anderen Parteien herrscht weiterhin pures Chaos. Bürgermeister Christian Scheider hat noch nichts verraten, die FPÖ weiß auch noch nichts, die SP hat sich nach einem Ringen auf Manfred Mertel als Spitzenkandidaten festgelegt. Bei allen Parteien geht es nur um Personen. Wer wird Bürgermeister, wer wird Stadtrat, wen kann ich in den Gemeinderat bringen. Kein Wort davon, wie man die Stadt nach vorne bringen kann“, sagt Juvan.
„Stadt darf nicht ein Jahrzehnt versemmeln“
„Das Chaos der letzten sechs Jahre darf nicht weitergehen. Die Menschen wünschen sich Veränderungen, sagen aber auch, dass sich trotz der Wahl nicht viel verändern wird. Dann hätten wir in Klagenfurt ein Jahrzehnt versemmelt. Ich habe meine Pläne schon länger vorgelegt, ich warte auf die anderen Parteien. Es können doch nicht Bieranstiche und Freibier die Wahl entscheiden. Ich will Gegenmodelle und über die Zukunft diskutieren“, sagt der Nationalratsabgeordnete.
Juvan erzählt aus seinem Privatleben. „Ich hab vor acht Jahren meine Firma gegründet und sie von null auf 40 Mitarbeiter gebracht. Wir haben heute 7000 Kunden in 20 Ländern der Welt. Das geht alles von Klagenfurt aus“, sagt der 44-Jährige. „Vor 22 Jahren wurde ich Vater meiner Tochter. Ich war damals noch sehr jung. Meine Tochter hat sich wunderbar entwickelt, ich war am Wochenende bei ihrer Sponsor. Mit Plänen bringt man viel voran.“
Studierende im Mittelpunkt
Auf der Park & Ride-Anlage wollen die Neos einen See-Campus für Studierende entwickeln. „Die Wiese hat der Stadt schon acht Millionen Euro gekostet. Nur 17 Prozent der Studierenden haben ihren Hauptwohnsitz übrigens in Klagenfurt. Jeder Student bringt der Stadt 1500 Euro. Wir könnten mit neuen Strukturen auch Geld verdienen. Wir müssen die Stadt nach vorne bringen, Klagenfurt auf neue Füße stellen. Die Zukunft könnte toll aussehen“, sagt Juvan.
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