Die Wasserknappheit in Oberösterreich drohte im Innviertel ein Drama auszulösen. Ein Brunnenbesitzer bekam in 15 Metern Tiefe keine Luft mehr und konnte in letzter Sekunde von den alarmierten Feuerwehrleuten gerettet werden.
Er war kaum noch ansprechbar und stark verwirrt, als die Höhenretter der Feuerwehr ihn in rund 15 Metern Tiefe erreichten, nachdem am späten Samstagvormittag dessen Sohn und Bruder Alarm geschlagen hatten.
Mit Schlauch Luft in die Tiefe gepumpt
Beim Brunnenreinigen war dem Innviertler offenbar im wahrsten Sinne die Luft ausgegangen und der Mann schaffte es nicht mehr, selbst aus dem Schacht zu klettern. Bis die Helfer für den Einsatz bereit waren, pumpten Kameraden Luft über einen Schlauch in die Tiefe, damit der Mann nicht bewusstlos wird.
Zur Abklärung ins Spital gebracht
Schließlich konnten ihn die Helfer unbeschadet an die Oberfläche bringen. Dort wartet schon das Rote Kreuz, das den Brunnenbesitzer zur weiteren Abklärung ins Schärdinger Spital brachte. Es besteht keine Lebensgefahr, es war keine Notarztbegleitung notwendig.
Unklar ist, ob der Innviertler beim Reinigen des Brunnens einfach zuviel Sauerstoff verbraucht hatte oder sich im Schacht schon vorher Stickgase angesammelt hatten.
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