Deutliche Worte richteten Europas Bischöfe am Freitag an die Öffentlichkeit. Die viertägige Vollversammlung der Europäischen Bischofskonferenzen endete am Freitag in Salzburg. Österreich wurde durch den Vorsitzenden Erzbischof Franz Lackner vertreten, der zur Tagung geladen hatte.
Vier Tage lang tagte der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Salzburg. In einer gemeinsamen Erklärung richteten sie sowohl einen Friedensappell als auch außergewöhnlich deutliche Worte an die Öffentlichkeit.
„Unser Kontinent Europa erlebt den größten militärischen Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg. Niemand kann gegenüber den Gräueltaten, die in der Ukraine geschehen, gleichgültig bleiben. Niemals dürfen wir uns an derartige Verletzungen der Normen der Zivilisation gewöhnen“, heißt es in der Aussendung.
Vorsitzender Lackner vertrat Österreich
Gleichzeitig appellierten sie für den „Frieden in allen Konfliktgebieten dieses Kontinents und der ganzen Welt.“ Gewalt, Leid und die Missachtung der Menschenwürde dürften nicht zur Normalität werden. Die Vollversammlung fand vom 27. bis 30. Oktober erstmals in Salzburg statt. Österreich wurde durch den Vorsitzenden der Bischofskonferenz Erzbischof Franz Lackner vertreten.
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