Die Fußwaschung am Gründonnerstag im Salzburger Dom stand heuer im Zeichen des 800. Todestags des heiligen Franziskus. Erzbischof Franz Lackner, selbst Franziskaner, wusch zwölf Mitgliedern der Franziskanischen Familie die Füße und betonte in der Predigt die radikale Geste der Demut.
Die Gründonnerstagsliturgie im Dom zu Salzburg erhielt heuer einen besonderen Akzent: Anlässlich des 800. Todestags des heiligen Franziskus wusch Erzbischof Franz Lackner zwölf Mitgliedern der Franziskanischen Familie die Füße. Vertreten waren Brüder aus den Orden der Franziskaner und Kapuziner, Schwestern der Halleiner Franziskanerinnen sowie Frauen aus dem Dritten Orden.
In seiner Predigt hob Lackner die Zeichenhandlung als bewussten Bruch mit damaligen Ehrvorstellungen hervor: „Jesus aber durchbricht mit dieser Handlung die Konvention männlicher Ehre“ und handle „gegen den Strich gebürstet“.
Die Fußwaschung deutete er als verdichtetes Zeichen des Heilshandelns Jesu, der Nähe suche und zu mitliebender Haltung einlade. Am Ende betonte Lackner die Liebe Christi, die „bereit sei zu leiden – mit uns, vor allem aber für uns“.
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