Statt moderner Sessellifte soll künftig ganz bodenständig auf die bestehenden, altbewährten Schlepplifte gesetzt werden. Was Schneekanonen damit zu tun haben und bis wann Wintersportler in Unken wieder die Hänge hinabwedeln können – die „Krone“ hat nachgefragt.
Große Pläne für ein kleines Skigebiet: Noch im April erzählte Sebastian Vitzthum vom Ausbau im Heutal. Ein Sessellift sollte etwa mittels Crowdfunding – Geld privater Investoren – neu gebaut werden. Jetzt schlitterte die Heutal-Lift GmbH Unken mit Verbindlichkeiten von gut einer Million Euro in die Pleite.
„Der Schritt zum Insolvenzantrag war für uns schwierig. Wir haben zu wenige Partner gefunden und die großen Investitionen waren dadurch dann kaum zu stemmen“, erzählt Vitzthum offen auf „Krone“-Nachfrage und ergänzt: „Wir werden uns als Heutal immer in einer eigenen Nische bewegen.“
Bestehende Schlepplifte sollen bald wieder laufen
Dennoch schmiedet er weitere Pläne für die Zukunft: „Wir wollen in jedem Fall 2027/28 wieder öffnen“. Statt neuem Sessellift sollen dann die vier bestehenden Schlepplifte laufen, der Winterbetrieb durch neue Schneekanonen garantiert werden. Dafür wurde die Natursport Heutal Betriebs GmbH neu gegründet.
Ob alles planmäßig klappt, hänge allerdings von der Abwicklung des Insolvenzverfahrens ab. Mit genug Naturschnee könnte es schon heuer vereinzelte Skitage geben.
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