Die Freiheitlichen in Salzburg wollen die Partydroge für Jugendliche künftig verbieten lassen. Lachgas wird immer häufiger für einen schnellen Rausch eingeatmet, doch der harmlose Spaß kann gesundheitliche Folgen haben. Salzburg könnte nun als erstes Bundesland ein Verbot einführen.
Lachgas als Partydroge? Was nach einem harmlosen Spaß klingt, das kann einen bitterbösen Ausgang nehmen. Immer mehr Jugendliche inhalieren das Gas, das auch in Schlagsahne- und Sodakapseln vorkommt, für den schnellen Kick. Über Luftballons eingeatmet, löst es einen kurzen Rausch mit Glücksgefühlen aus. Das gesundheitliche Risiko und mögliche Schäden an Nerven und Gehirn sind nicht zu unterschätzen.
Marlene Svazek (FPÖ) will deshalb das Jugendgesetz verschärfen. Die Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Jugendreferentin will mit ihrer Partei kommende Woche ein Initiativantrag im Landtag einbringen. Nicht nur der Konsum, sondern auch das Anbieten an Jugendliche soll untersagt werden.
„Hier wird ein gefährliches Rauschmittel als harmloser Partyspaß vermarktet. Dass solche Produkte für Jugendliche frei zugänglich sind, ist unverantwortlich“, lässt Svazek wissen. Salzburg wäre das erste Bundesland, dass Lachgas für unter 18-Jährige verbietet.
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