Es gibt Meldungen, die sind so grausam, dass man sie gar nicht lesen möchte. So geht es einem mit dem entsetzlichen Fall in Admont: Eine Katze wurde gequält und an eine Art Kreuz genagelt! Die lasche Justiz hat längst Handlungsbedarf – die „Krone“ handelt gleich: Wir setzen 10.000 Euro für Hinweise auf die Ergreifung der irren Täter aus.
Was sind das für Menschen? Abartiger geht es ja gar nicht mehr: Untersuchungen durch einen Tierarzt ergaben, dass im obersteirischen Admont eine schwarze Katze noch lebend gequält und dann erschossen wurde. Danach schraubten die perversen Täter den toten Vierbeiner auf ein behelfsmäßiges Kreuz.
Fälle wie diese würden sich eher verhindern lassen, wenn die Justiz endlich härter gegen Tierquäler vorgehen würde. Tut sie aber nicht – vielmehr gelten Lebewesen, die so vielen Menschen Freude machen, noch immer als „Sache“. Wie oft gab es schon Freisprüche oder niedrigste Geldstrafen für mutmaßliche Täter, von findigen Anwälten vertreten, die sich vor Gericht gekonnt abputzten? Jüngster empörender Fall ist jener des zu Tode malträtierten Katers „Schmotzer“ in Tirol: Vier Männer kamen ungeschoren davon, weil sich im Prozess nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachweisen ließ, dass die Männer das bereits verletzte Tier quälen wollten; sie gaben an, es von seinem Leid „erlöst“ zu haben . . .
Strengere Strafen müssen endlich her, denn wie schon Mahatma Ghandi sagte: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.“
Die Justiz hat also längst Handlungsbedarf, die „Krone“ handelt gleich: 10.000 Euro setzt unsere Tierecke für Hinweise auf die Ergreifung der irren Tierquäler von Admont aus. Hinweise also dringend erbeten!
Kommen Sie gut durch den Freitag.
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