Ein massiver Kaltlufteinbruch mit Schnee auf den Bergen konnte zwei junge Alpinisten am Sonntag nicht davon abhalten, ihre Tour auf die Zugspitze in Angriff zu nehmen. Es kam, wie es kommen musste: Sie blieben auf 2500 Metern Seehöhe im Schnee stecken. Der Mann stieg ab, die Frau schlug Alarm.
Am Sonntag gegen 1.30 Uhr stiegen ein 21-jähriger Deutscher (Bayern) und eine 17-jährige Deutsche (Baden-Württemberg) von Ehrwald kommend in Richtung Zugspitze auf. Sie wählten die Route über den Klettersteig „Stopselzieher“.
Weitergehen schien zu gefährlich
Auf einer Seehöhe von rund 2500 Metern gerieten sie aufgrund winterlicher Bedingungen in eine alpine Notlage. Teilweise versanken sie im kniehohen Schnee. Ein Weitergehen erschien für die beiden zu gefährlich.
Helikopter konnte zunächst nicht starten
Die befreundeten Bergsteiger trennten sich, wobei er talwärts abstieg und sie den Notruf verständigte. Eine Hubschrauberbergung war vorerst aufgrund der Wetterlage nicht möglich, weshalb die Bergrettung Ehrwald mit 7 Mann von der Bergstation Zugspitzbahn zum Einsatzort abstieg.
Die Deutsche konnte schließlich doch mit dem Polizeihubschrauber geborgen und mit der Rettung ins Klinikum Garmisch verbracht werden. Durch die schnelle Bergung konnte Alpinistin nach der Erstuntersuchung die Klinik wieder verlassen und war unverletzt.
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