Angriffe häufen sich
Auf Mine gefahren? Schiff in Iran-Meerenge brennt
In der Straße von Hormuz ist ein Schiff in Brand geraten. Unklar ist, ob die Iranischen Revolutionsgarden dahinterstecken. Ihre Angriffe auf Handelsschiffe häuften sich zuletzt massiv.
Vor der Küste des Oman, im Knick der Straße von Hormuz, sichtete der Kapitän eines anderen Schiffs den Brand und schlug bei der britischen Seeschifffahrtsbehörde UKMTO Alarm. Demnach befindet sich das brennende Handelsschiff etwa 17 Kilometer nördlich der omanischen Stadt Khasab. Dort soll die US-Marine zuletzt Tanker durch die Meerenge begleitet haben.
Auf Seemine gefahren?
Zugleich erklärten die iranischen Revolutionsgarden, dass in den vergangenen 24 Stunden drei Tanker auf der südlichen Passage auf Seeminen aufgefahren seien und in Flammen stünden. Noch unklar ist, ob sie wirklich für den Brand verantwortlich sind. Ungewiss ist auch das Schicksal der Besatzung. Fest steht aber: Iranische Streitkräfte haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf Schiffe in der Region intensiviert.
Rekordzahl von Angriffen
Im Oktober gab es mit 28 Angriffen bisher ein Rekordhoch, erklärte das Washington Institute for Near East Policy. Seit Beginn des Krieges der USA und Israels mit dem Iran Ende Februar seien es damit 113 Vorfälle, so das US-Forschungsinstitut.

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