In der vergangenen Saison schaffte es der SCR Altach bis ins Finale des ÖFB-Cups, musste sich erst dort dem LASK geschlagen geben. Jetzt sind die Rheindörfler mit dem glatten 4:0 beim GAK schon wieder ins Viertelfinale eingezogen. Wie weit können es Coach Ognjen Zaric und sein Team dieses Mal schaffen?
Vom Finale schon wieder bis ins Viertelfinale! Altachs Trainer Ognjen Zaric hat am Dienstagabend mit dem Einzug in die drittletzte Cuprunde die noch nicht einmal ein Jahr andauernde Pokalreise weitergeführt. Sechsmal stand der Tiroler im ÖFB-Cup an der Seitenlinie der Rheindörfler, fünfmal gingen seine Kicker als Sieger vom Platz. Nur das Finale gegen den LASK ging am 1. Mai in Klagenfurt in der Verlängerung verloren
„Das war klar unser bester Auftritt in dieser Saison“, freute sich Zaric nach dem 4:0-Erfolg in Graz-Liebenau, „wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die Vielzahl der vergebenen Torchancen.“ Aber, aber, Herr Zaric. Wenn sein Team in jedem Spiel vier Treffer erzielen würde, müsste man sich über viele vergebene Torchancen weit weniger ärgern als bei einem 0:1. Und das ist in der laufenden Saison schon des Öfteren passiert.
Apropos vier Auswärtstore: Zaric erzählte nach der Heimreise, dass ihm die Busfahrer erzählt hätten, so etwas hätten sie noch nie erlebt. Wäre auch nicht möglich, denn Altach hat noch nie ein Auswärtsspiel in der Bundesliga mit vier Toren Differenz gewonnen. Im ÖFB-Cup feierte Altach den höchsten Sieg in der Ferne 2019 mit 6:1 beim FC Kufstein. Trainer des zu dieser Zeit starken Tiroler Westligisten war damals Ognjen Zaric.
Längstdienender Tiroler
Der Coach avanciert jetzt im Rheindorf zum Langzeittrainer. Seit heute hat er den ersten Altacher Bundesliga-Coach Michael Streiter um einen Tag übertroffen und wird damit zum längstdienenden Tiroler Trainer im Schnabelholz. Um am Samstag, wenn es gegen Ried geht, übertrifft der 37-Jährige die zweite Ära von Damir Canadi. Und ist dann schon die Nummer sechs.
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