24.04.2007 17:25 |

Plakalovic kommt

Streiter nicht mehr Trainer des SCR Altach

Der tagelange Streit zwischen dem Vorarlberger Fußball-Bundesligisten Altach und seinem Trainer Michael Streiter ist beendet. Am späten Montagabend einigten sich der Klub und Streiter auf eine einvernehmliche Trennung. Der bisherige Co-Trainer Rade Plakalovic wird wie schon am Samstag gegen Salzburg bis Saisonende das Team führen. Der 41-jährige Streiter verhandelt am Mittwoch mit Wacker Tirol.

Der Bruch zwischen Streiter, der den Verein in der Vorsaison in die höchste Spielkasse geführt hatte, und dem Klub war durch einen Trainingszwischenfall (der Stürmer Leonardo hatte den Trainer als "Hurensohn" bezeichnet) ausgelöst worden. Streiter hatte danach Leonardo nicht mehr eingesetzt, der Verein wollte allerdings, dass sich der Brasilianer potenziellen Kauf-Interessenten präsentieren kann. Altach drohte daraufhin Streiter mit der Suspendierung, die der Coach als gegeben ansah und "umsetzte".

Trennung nach Vier-Augen-Gespräch
Am Montag kam es nun zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Altach- Obmann Gunz und Streiter. "Wir haben uns im Guten getrennt. Es ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, wo Streiter und Altach mit ihrer Philosophie nicht mehr zusammen passen. Altach wird in der Bundesliga immer gegen den Abstieg spielen, Streiter hat andere Visionen", erklärte Gunz am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Streiter verhandelt mit Wacker Tirol
Visionen, die Streiter vielleicht in Innsbruck realisieren kann. Der ehemalige Tirol-Spieler, der auch schon von Kärnten und Pasching kontaktiert worden ist, verhandelt am Mittwoch mit Wacker Tirol. Dort hatte er schon einmal erfolgreich als Trainer Station gemacht. Streiter hatte die Tiroler nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga als SPG Wattens/Wacker zum Titel geführt, sein Vertrag war danach aber nicht mehr verlängert worden.

Trainer hat sich schon von Mannschaft verabschiedet
Streiter hatte sich bereits am Freitagvormittag von der Mannschaft verabschiedet und war daraufhin in seine Heimat nach Tirol gefahren.

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