Trotz Verletzungssorgen war Routinier Stefan Lainer zuletzt bei Red Bull Salzburgs Chefcoach Danny Röhl meist außen vor. Beim LASK wurde Tim Drexler anstelle des 34-Jährigen eingewechselt. Lainer scheint nur noch vierte Wahl zu sein. Bekommt er im Cup beim Zweitligisten Bregenz eine Chance?
Eine knappe halbe Stunde war in Linz gespielt, als Leo Morgalla medizinisch behandelt werden musste. Nach wenigen Augenblicken war klar, dass es für den Bayer nicht weitergehen würde.
Das war für Salzburg besonders schmerzlich, denn mit Nikolas Veratschnig fehlt der etatmäßige Rechtsverteidiger und Mannschaftskapitän bereits seit der Länderspielpause verletzt. Nun fiel auch noch sein erster Vertreter aus.
Lainer wärmte auf, kam aber nicht zum Zug
Stefan Lainer und einige Kollegen machten sich im Stadion von Meister LASK warm, doch es war nicht der Routinier aus Seekirchen, der seine Chance bekommen sollte. Cheftrainer Danny Röhl beorderte Innenverteidiger Tim Drexler ins Spiel.
Der Deutsche, hatte bereits im Frühjahr unter Röhls Vorgänger Daniel Beichler mehrfach auf der Außenbahn gespielt und absolvierte ein richtig starkes Spiel, so zählte er beim 3:1-Erfolg zu den Besten.
Röhl: „Er ist ehrgeizig, ich muss aber Entscheidungen treffen“
Für Lainer war es trotz des Sieges ein bitterer Abend, denn die Entscheidung seines Trainers verdeutlichte, dass er in der internen Hierarchie derzeit nur die Nummer vier auf seiner Position ist. Darauf angesprochen, erklärte Röhl gegenüber der „Krone“: „Wir werden Stevie wieder brauchen, denn wir spielen alle paar Tage. Es wird Spiele und Momente für ihn geben. Es ist nicht einfach für den Jungen.“
Der 37-Jährige lobte die Professionalität der Bullen-Legende, schränkte zugleich aber ein: „Er ist ehrgeizig, ich muss aber Entscheidungen treffen. Ich bin froh, dass ich ihn habe.“ Röhl ergänzte zudem, dass es beim LASK darum ging, keinen Größennachteil im Vergleich mit den Linzern zu haben. Drexler misst 1,86 m, Lainer ist 1,75 m groß.
Möglicherweise kommt Lainer heute (18) im Achtelfinale des ÖFB-Cups zu seinem zweiten Saisoneinsatz. In diesem treffen die Salzburger auf den Zweitligisten Schwarz-Weiß Bregenz, der mit mehr als 1500 Zuschauern rechnet. Röhl plagen Verletzungssorgen: Insgesamt sieben Spieler stehen nicht zur Verfügung. Bereits gestern machten sich die Bullen ohne Veratschnig und Morgalla auf den Weg ins Ländle. Ob Lainer diesmal eine Chance bekommt?
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