Bei einem groß angelegten Cyberangriff auf die IT-Systeme der italienischen Abgeordnetenkammer ist auch die parlamentarische E-Mail-Adresse von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ins Visier geraten.
Der Angriff traf nach Angaben des Parlaments in den vergangenen Tagen mehrere E-Mail-Adressen von Abgeordneten. Der Vorfall habe das gesamte IT-System erfasst, hieß es. Die Techniker der Abgeordnetenkammer hätten die Lage jedoch unter Kontrolle bringen können.
Alle erforderlichen Schutzmaßnahmen wie die vorübergehende Deaktivierung bestimmter IT-Funktionen seien umgesetzt worden.
Verstärkt Angriffsversuche auf IT-Systeme
Aus dem Regierungssitz hieß es, Meloni nutze die betroffene E-Mail-Adresse aus ihrer Zeit als Abgeordnete nicht für die Regierungskommunikation. Dafür verwende sie ein Konto des Ministerpräsidentenpalastes Palazzo Chigi, das über ein eigenes Schutzsystem verfüge.
Die Angriffsversuche auf IT-Systeme und der Druck auf deren Infrastruktur haben sich jüngst verstärkt. Betroffen sind auch andere italienische, europäische und internationale Institutionen. Die italienische Regierung hat daraufhin eine Verstärkung des Abwehrsystems gegen Cyberangriffe angekündigt.
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