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Dürre ohne Ende:

Futterbörse leer gekauft, Spekulation mit Heupreis

Oberösterreich
28.10.2026 09:00

Die Hitze ist weg, doch die Dürre bleibt – und auch wenn es jetzt mehr regnet, ist es für die Bauern zu spät: Das Futter wächst heuer nicht mehr nach. Die Preise für Heu haben sich heuer teilweise verdoppelt und einige Landwirte sollen auch Futter zurückhalten, um von weiter steigenden Preisen zu profitieren.

Auf den Online-Futterbörsen treffen Welten aufeinander: „Suche Heuballen, biete 50 Euro“, „Biete Heuballen, Preis: 200 Euro“. Das Angebot ist wegen Trockenheit und schlechter Grünlandernte verschwindend gering. Im Schnitt fehlen 50 Prozent des Heus, teilweise bis zu 80 Prozent. Das Mühlviertel ist in Oberösterreich besonders betroffen.

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