Das Katzencafé in der Paulitschgasse in Klagenfurt präsentiert sich in neuem Glanz. „Wir haben renoviert“, erzählt Betreiberin Verena Kulterer. Der Boden wurde neu verlegt, auch die Wände wurden frisch gestrichen. Sogar Steirer reisen mit der Koralmabahn an, denn in Graz gibt es kein Katzencafé.
Ein Ort zum Schnurren, Staunen und Wohlfühlen: Im Katzencafé in der Klagenfurter Paulitschgasse stehen die Samtpfoten im Mittelpunkt. Hier wird auf der Eckbank gekuschelt oder im Schaufenster gedöst. Seit elf Jahren schenkt Verena Kulterer Katzen ein Zuhause und den Gästen besondere Begegnungen mit den flauschigen Vierbeinern. Ein liebevoller Rückzugsort, der Kinderaugen zum Leuchten bringt. Denn hier geht es nicht nur um Kaffee und Gemütlichkeit, sondern vor allem um die Liebe zu den Tieren.
Katzenkino für die zehn Samtpfoten
„In den letzten elf Jahren seit der Eröffnung haben hier 20 Katzen gelebt. Der Neu-Anstrich war erforderlich“, erklärt Verena Kulterer. Im Katzencafé gibt es auch ein großes Aquarium. „Das lieben die Katzen. Sie legen sich hinauf, denn oben ist es warm.“ Auch das Geschehen im Wasser sorgt für Unterhaltung. „Viele Samtpfoten nützen die Zeit, um fernzuschauen“, schmunzelt Verena. Gefährdet sind die Fische allerdings nicht: „Das war es aber. Gefressen wird natürlich kein Fisch.“
Das Katzencafé ist nicht nur bei Einheimischen beliebt. „In Graz gibt es kein Katzencafé, viele Familien reisen extra mit der Koralmbahn an. Und die Kinder haben mit den Mietzekatzen ihren Spaß“, erzählt Kulterer. Bei ihr leben echte Hauskatzen, die sich frei im Café bewegen. „Die Katzen sitzen bei den Tischen, auf der Eckbank oder liegen im Schaufenster. Das gefällt ihnen.“
Noch nie Gewinn gemacht
Auch beim Füttern gibt es Unterstützung: Ein Automat versorgt die Tiere mit Futter. „Immer wenn die Katzen das Futter herunterkollern hören, sind sie neugierig und kommen. Das ist jedesmal lustig“, berichtet die Betreiberin.
Finanziell ist der Betrieb allerdings eine Herausforderung. „Gewinn habe ich mit dem Katzencafé noch nie gemacht. Ich liebe die Katzen.“ Wer das Café und seine Bewohner unterstützen möchte, kann dies ebenfalls tun: „Über die Website kann man auch spenden.“
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