Die heimische Heineken-Tochter Brau Union erhöht die Bierpreise für Handelsketten und Gastronomiebetriebe ab 1. Dezember um 2,9 Prozent. Grund seien die höheren Kosten für Personal, Transport, Rohrstoffe und Verpackungsmaterial.
Die Brau Union mit Sitz in Linz ist Österreichs größter Bierkonzern. Zu ihm gehören bekannte Marken wie Gösser, Zipfer, Kaiser, Puntigamer, Schwechater, Wieselburger und Schladminger. Der Konzern passt seine Preise jedes Jahr im Dezember an. Nach einem Plus von 3,2 Prozent im Vorjahr wird das Bier heuer um 2,9 Prozent teurer.
Steigende Kosten als Begründung
„Preissteigerungen belasten uns in vielfältigen Bereichen, insbesondere bei Lohn- und Gehaltskosten, beim Transport, den Rohstoffen und Verpackungsmaterialien“, kommentierte Brau-Union-Manager Simon Steyrl die Preiserhöhung in einer Stellungnahme am Mittwoch. Man versuche als „erste Maßnahme immer, interne Optimierungen umzusetzen, um Kostensteigerungen auszugleichen“, so Steyrl. Allerdings könne man „nicht sämtliche Mehrkosten kompensieren“.
Wie viel von der Erhöhung bei den Konsumentinnen und Konsumenten im Supermarkt beziehungsweise beim Wirten ankommen wird, hängt von der Preispolitik der Handelsketten und der Gastronomiebetriebe ab. Sie entscheiden schlussendlich, wie viel der Preiserhöhung sie an ihre Endkunden weitergeben.
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