Mit seiner tiefen Stimme und Millionen Streams hat sich Alexander Eder vom Social-Media-Phänomen zum gefeierten Pop-Rock-Star aus Österreich entwickelt. Mit seiner mitreißenden Bühnenperformance verwandelte er das Linzer Brucknerhaus in eine brodelnde Konzertarena.
Der Große Saal des Brucknerhauses war bummvoll. Schon als der Drummer zum ersten Mal auf die Trommel haute, sprang das Publikum von den Sitzen und klatschte begeistert mit. Als Sekunden später Alexander Eder die Bühne betrat, gab es endgültig kein Halten mehr. Der von Maestro Herbert von Karajan akustisch ausgetüftelte Konzertsaal verwandelte sich an diesem Abend in eine brodelnde Konzertarena.
Mit seiner tiefen, rauen Samtstimme und unbändiger Energie ließ Eder, die Social-Media-Rakete aus Neuhofen an der Ybbs, seine Hymnen „7 Stunden“ oder „Für diesen Moment“ durch den Abend rollen. Da wurde in allen Altersklassen geklatscht und textsicher mitgesungen.
Unplugged – und immer noch kraftvoll
Eder stürmte von der Bühne quer durch die Reihen. Kurz sang er tatsächlich unplugged, mit dem Volumen einer ausgebildeten Stimme, die auch ohne Verstärkung den Saal bis in die hintersten Reihen füllte. Ein Schwarm Kinder begleitete ihn zurück auf die Bühne und fungierte dort als feiner Begleitchor.
„Unplugged“ bedeutete in der Show keineswegs weniger Lautstärke. Der einstige „The Voice of Germany“-Beinahe-Sieger fand zudem mit seiner unbefangenen Herzlichkeit einen direkten Zugang zum Publikum und bescherte diesem ein unvergessliches Konzerterlebnis.
Übrigens: Ende 2026 und Anfang 2027 begleitet Eder als Support-Act die „Liebe, Glaube, Monster-Tour“ von „Unheilig“ mit Stationen unter anderem in Bremen, Leipzig, Köln, Berlin, München und Frankfurt. In Österreich sind zudem Open-Air-Auftritte geplant, darunter sein Heimspiel in Neuhofen an der Ybbs.
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