Der Neubau der Südtiroler Siedlung in Salzburg-Liefering sorgt weiter für Ärger. Nun schlagen auch die Unternehmer Alarm. Eine Trafikantin und ein Café-Betreiber fürchten um ihre Umsätze und die Zukunft ihrer Geschäfte.
Der Unmut rund um den Neubau der Südtiroler Siedlung in Salzburg-Liefering zieht weitere Kreise. Nachdem die umliegenden Anrainer über Durchzugsverkehr und gefährliche Zwischenfälle klagten, schlagen auch Geschäftsleute Alarm.
Eine von ihnen ist Trafikantin Barbara Sattlberger. Da nicht mehr vor ihrer Trafik geparkt werden kann, bleibt die Kundschaft aus. Sie ärgert sich darüber, dass sich die Politik nicht um ihre Anliegen kümmert, trotz Bemühungen der Unternehmerin. „Wir werden einfach ignoriert. Ich habe das Gefühl, dass sich die Politik für uns gar nicht interessiert.“ Dabei geht es für sie nicht nur um die eigene Existenz: „Ich habe vier Mitarbeiter. Wenn die Kunden ausbleiben und der Umsatz zurückgeht wegen der Baustelle, trifft das nicht nur mich.“
Ähnlich geht es Harald Kotras, der das Café daneben betreibt. Ihm bereitet die geplante Begegnungszone direkt vor der Tür Kopfzerbrechen. Es bedeute für ihn, dass die Probleme nicht mit Ende der Bauarbeiten aufhören.
Ein enormer Aufwand steht gar noch bevor: Wegen dem Umbau der Siedlung müssen Kotras und Sattlberger ihre Betrieb künftige sogar übersiedeln. Wann das geschehen wird, kann ihnen bislang seitens der Stadt niemand beantworten. „Einen konkreten Zeitplan gibt es nicht. Das erschwert natürlich die Planung für das Lokal erheblich“, so der Café-Betreiber.
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