Die Ausschreibungsfrist für sechs neue Primärversorgungseinheiten (PVE) in Tirol endete. Laut der ÖGK ist für jeden Standort „zumindest eine Bewerbung“ eingetroffen. „Wir gehen somit davon aus, dass alle umgesetzt werden“, heißt es auf Nachfrage der „Krone“.
Drei sind in Tirol schon seit geraumer Zeit in Betrieb, insgesamt 16 sollen es bis zum Jahr 2030 werden. Die Rede ist von sogenannten Primärversorgungseinheiten (PVE), die mehrere gesundheitliche Dienstleistungen unter einem Dach bündeln. Mitte August startete die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) eine Ausschreibung, um in Innsbruck, St. Johann, Kufstein und Landeck in Summe sechs neue PVE zu eröffnen.
Zukunftsweisend war laut der ÖGK, dass „erstmals in Österreich auch gemischte PVE mit Allgemeinmedizin sowie Kinder- und Jugendheilkunde ausgeschrieben werden“, wie es in der Aussendung damals hieß.
Je nach Rahmenbedingungen ist von einer Umsetzungsdauer von mindestens sechs Monaten auszugehen.
Bernhard Herzberger
„Gehen davon aus, dass alle umgesetzt werden“
Für die sechs Standorte konnten sich interessierte Teams bis zum 2. Oktober über die Homepage der ÖGK melden bzw. bewerben. Die „Krone“ wollte wissen, ob bis zur gesetzten Frist genügend Meldungen eingelangt sind. Laut Bernhard Herzberger, zuständig für die Pressearbeit bei der ÖGK, „ist für alle sechs ausgeschriebenen PVE in Tirol zumindest eine Bewerbung eingelangt. Damit gehen wir davon aus, dass alle sechs umgesetzt werden können“.
Zu den konkreten Umsetzungszeitpunkten der einzelnen Standorte könne man jedoch keine Angaben machen. „Je nach Rahmenbedingungen ist von einer Umsetzungsdauer von mindestens sechs Monaten auszugehen. Bei erforderlichen baulichen Maßnahmen kann die Umsetzung auch länger dauern“, erklärt Herzberger abschließend.
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