Die Flachgauer Stadt Neumarkt hat das Gebäude am Freitag offiziell übernommen und seine Pläne dafür erneut geändert. Unumstritten sind auf dem Gelände der Bau neuer Wohnungen und die Öffnung des Innenhofs für die Bevölkerung. Der Ankauf gelang der Gemeinde dank der Unterstützung des Landes.
Jetzt ist es offiziell: 2800 Quadratmeter Grund und mehr als 800 Quadratmeter Nutzfläche im Gebäude des ehemaligen Bezirksgerichts sind nun an die Gemeinde Neumarkt übertragen worden. „Das ist nur gemeinsam mit dem Land Salzburg gegangen, weil wir eine Förderung in der Höhe von 60 Prozent bekommen“, sagt Bürgermeister David Egger (SPÖ) und fügt hinzu: „Es hat mich sehr gefreut, dass das Land auch in finanziell schwierigen Zeiten dazu gestanden ist“. Der Kaufpreis lag bei 1,6 Millionen Euro.
Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen, dass die Polizei und die Bibliothek der Stadt dort eine neue Heimat finden. Dieser scheiterte weil auch bei der Exekutive eingespart werden musste. Beim Plan B wollte die Gemeinde anstatt der Polizei das Museum im alten Gericht unterbringen und sich so zumindest die derzeitige Miete ersparen.
Am Freitag kam es dann doch anders. „Es schaut sehr gut aus, dass die Polizei in das Gebäude einzieht“, so der Bürgermeister. Das Museum wird auch in die denkmalgeschützten Mauern übersiedeln und die Bibliothek bleibt am derzeitigen Ort im Zentrum.
14 Wohnungen sollen weiterhin entstehen
Seit Beginn unverändert sind die Pläne für den Neubau von 14 geförderten Mietwohnungen auf dem Areal. Auch der Innenhof soll in den neuen Plänen weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Hinzu kommt eine Adaptierung der Innenräume im Gebäude aus dem Jahr 1699 für einen Mehrzwecksaal. Dieser soll künftig auch als Trauungssaal der Stadt dienen.
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