Heute wird Valentino Müller, der von 2015 bis 2019 für die Altacher kickte, erstmals als Spieler von Austria Wien im Schnabelholz auflaufen. Auch eine Rückkehr ins Ländle war für den Ex-WSG Tirol-Kapitän ein Thema – die Gespräche mit den Rheindörflern waren gut, aber nicht erfolgreich.
Als der Ludescher Valentino Müller im Frühjahr ankündigte, dass er die WSG Tirol verlassen wird, blieb das auch Altachs Sportdirektor Philipp Netzer nicht verborgen. Allerdings verliefen die Gespräche, die Müller als gut bezeichnet, im Sande. Einen konkreten Grund für die Absage nannte der Mittelfeldspieler zwar nicht. Man darf allerdings davon ausgehen, dass die Wiener Austria ein finanziell lukrativeres Paket geschnürt hatte, als die als sparefroh bekannten Rheindörfler.
Zufrieden ist der 27-Jährige mit dem sportlichen Verlauf seines neuen Klubs nicht: „Austria Wien macht gerade eine schwierige Phase durch. Die gibt es im Leben des öfteren. Wir müssen es schaffen, da wieder heraus zu kommen. Dass wir viele Spiele nur knapp verlieren, sind wertlose Floskeln, wir müssen punkten. Die gibt es in Altach aber nicht geschenkt, das weiß man bei der Austria ganz genau“, sagt Müller. Die Statistik untermauert die Aussagen des Walgauers. Seit dem Altacher Wiederaufstieg 2014 haben die Veilchen in 19 Spielen im Schnabelholz gerade einmal drei volle Erfolge geholt. Viel öfter, genau zehnmal, gab es eine Niederlage und entsprechend schlechte Stimmung auf der langen Heimreise.
Hans Müller bei Debüt
Müller, der neben seiner Karriere als Profifußballer auch Ernährungswissenschaft studiert, hat im Rheindorf 45 Spiele für die Profis und 28 Partien für die Amateure absolviert. Sein Bundesliga-Debüt feierte er im September 2016 gegen Salzburg. Auf der Tribüne war bei diesem Spiel der deutsche Nationalspieler Hans Müller.
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