Kleine rote Früchte, große Wirkung: Ein seltener Keim breitet sich in zehn Ländern Europas aus, auch die Bundeshauptstadt meldet mehrere Fälle. Die Spur führt nach Süditalien. Doch wo haben sich die Wiener tatsächlich angesteckt? Wem die Erkrankung gefährlich werden kann – und welche Ware jetzt nur noch gekocht auf den Tisch darf.
Klein, rot, knackig – und mitunter tückisch. Sechs Wiener haben sich heuer mit Salmonella Strathcona angesteckt. Das meldet die AGES, die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, unter Berufung auf das Epidemiologische Meldesystem, kurz EMS. Der Erreger tritt abseits solcher Ausbrüche nur sehr selten auf. Bundesweit sind es seit Ende Juli 29 Fälle. Nur Oberösterreich zählt mit sieben Erkrankten mehr als die Hauptstadt, Salzburg liegt gleichauf. Sechs von zehn Betroffenen sind Männer, fast jeder vierte Patient musste ins Spital. Das jüngste Opfer ist ein Baby mit zehn Monaten, das älteste 79 Jahre alt.
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