Die Brand-, Zerstörungs- und Plünderungsorgie in Frankreich ist ein Alarmsignal für Europa! Jugendliche mit Migrationshintergrund, die zu 70 Prozent die Klassenzimmer dominieren, haben die Schülerproteste gekapert, um ihre Wut auszutoben; angestachelt von den ultralinken Anarchos um den Präsidentschaftskandidaten Mélenchon.
Frankreich zahlt den Preis für sein Kolonialerbe und fürs „Wir schaffen das“ von 40 Jahren schwache Präsidenten. Die Integration des muslimisch-arabischen Kulturkreises ist gescheitert. In den Migranten-Ghettos an den Stadträndern sammelte sich die Wut darüber, warum sie nicht an dem Wohlstand teilhaben können, den sie in den Innenstädten sehen. Jetzt haben sie zugegriffen.
Frankreich, der neue kranke Mann Europas, steckt überhaupt in einer Abwärtsspirale. In den Staatsfinanzen hat sich eine Überschuldung aufgebaut, die den Euro mit sich reißen könnte. Frankreich ist zu groß für eine Rettungsaktion à la Griechenland (welches heute vorbildlich haushaltet).
Eine neue Eurokrise wäre ein Albtraum. Entweder begänne die Euro-Zentralbank (EZB), zur Stützung marode französische Staatsanleihen aufzukaufen, oder sie ließe durch niedrige Zinsen die Inflation zu Europas Tür herein. Beides würde den Euro aufweichen. Schlimmstenfalls müsste Frau von der Leyen mit dem Hut in der Hand bei den Nettozahlern Hilfsmilliarden für Frankreich sammeln – auch von uns.
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