Aufatmen nach Eingriff

Lungen-OP von Papst verlief „ohne Komplikationen“

Ausland
13.10.2026 20:29
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen eines Knotens in der Lunge musste sich der Papst Leo XIV. am Dienstag einer Operation unterziehen. Zahlreiche Gläubige bangten um die Gesundheit des Pontifex. Am Abend folgte dann die gute Nachricht: Der Eingriff sei „ohne Komplikationen verlaufen“.

Papst Leo XIV. ist im Agostino-Gemelli-Krankenhaus in Rom zwecks Entfernung eines Gewebeknotens an der Lunge im frühen Stadium operiert worden. Der Eingriff sei planmäßig und ohne Komplikationen abgeschlossen worden, teilte der Vatikan mit.

„In Zimmer zurückgekehrt“
Der Heilige Vater sei in sein Zimmer zurückgekehrt. Der Spitalsaufenthalt des Papstes dürfte eine Woche dauern. Alle Termine des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche wurden bis zum 20. Oktober abgesagt. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass der Pontifex am Sonntag von einem Balkon des Krankenhauses das Angelusgebet spricht.

Thoraxchirurgie-Experte operiert den Papst
Operiert wurde der Papst vom 66-jährigen Stefano Margaritora, der die Abteilung für Thoraxchirurgie im Gemelli-Krankenhaus leitet. Er gilt als Spezialist bei der Behandlung von Lungenerkrankungen und Tumoren des Brustkorbs.

Unterstützung von Gläubigen weltweit
Der bei Papst Leo XIV. festgestellte Gewebeknoten wurde bei routinemäßigen Kontrolluntersuchungen entdeckt. Der Pontifex habe nicht unter akuten Beschwerden gelitten, hieß es aus der Pressestelle des Vatikans. Im Vorfeld der OP rief der Bruder von Papst Leo XIV., Louis Prevost, dazu auf, für den Papst zu beten. Zahlreiche Gläubige und Bischöfe wünschten ihm eine gute Genesung.

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