Bei einer groß angelegten Schwerpunktaktion auf der B 317 (Friesacher Straße) stellte die Polizei am Dienstag zahlreiche Übertretungen fest. Rund 100 Anzeigen gab es nach dem Kraftfahrgesetz, 318-mal waren Lenker zu schnell unterwegs, mehrere Kennzeichen wurden abgenommen.
An der Schwerpunktaktion beteiligten sich neben der Polizei auch Vertreter des Arbeitsinspektorates, der Finanzpolizei sowie des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. Innerhalb weniger Stunden nahmen die Einsatzkräfte rund 120 Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der technische Zustand der Fahrzeuge, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der gewerbliche Güterverkehr.
Zehn Kennzeichen-Abnahmen
Besonders schwerwiegende Mängel wurden bei den technischen Überprüfungen festgestellt. In insgesamt zehn Fällen musste den Lenkern aufgrund erheblicher technischer Defekte die Weiterfahrt untersagt werden. Die Kfz-Techniker des Landes entdeckten unter anderem funktionsunfähige Bremsanlagen, undichte Bremsleitungen, gebrochene Fahrzeugrahmen, starken Ölverlust, massiven Druckluftverlust im Bremssystem sowie vollständig abgefahrene Reifen.
Auch bei der Überprüfung der Fahrzeuglenker stellte man Übertretungen fest. Einem Lenker wurde aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums der Führerschein abgenommen. Zwei weitere Fahrer waren ohne die für ihre jeweilige Fahrzeugklasse erforderliche Lenkberechtigung unterwegs.
318 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Bei Radarmessungen entlang der B 317 registrierte die Landesverkehrsabteilung insgesamt 318 Geschwindigkeitsüberschreitungen.
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