Trotz seiner jahrelangen Erfahrung wird Schlagerstar Florian Silbereisen auch am kommenden Wochenende wieder nervös hinter der Bühne stehen. „Das Lampenfieber wird mit jedem Lebensjahr immer schlimmer, aber ich habe gelernt, damit umzugehen“, sagt der Moderator und Sänger vor der Jubiläumsausgabe seiner Show „Schlagerbooom“ der dpa.
Neben zahlreichen Größen aus der Schlagerwelt erwarten die Veranstalter in der Dortmunder Westfalenhalle am Samstag auch mehr als 20.000 Fans.
„Schlagerbooom – Alles funkelt! Alles glitzert!“ läuft am 17. Oktober ab 20.15 Uhr live in ORF 2. „Sobald ich auf die Bühne gehe, kann ich die Aufregung in Energie umwandeln und dann gibt es nichts Schöneres, als in all die glücklichen Gesichter zu schauen und dieses Schlagerbooom-Gemeinschaftsgefühl zu spüren“, so Silbereisen.
Helene Fischer, Roland Kaiser, Andreas Gabalier und viele mehr
Zum 10-jährigen Jubiläum der Show hat die Produktionsfirma unter anderem Helene Fischer, Roland Kaiser, Andrea Berg, Howard Carpendale und Dieter Bohlen angekündigt. Auch Maite Kelly, DJ Ötzi, Blümchen, Santiano, Unheilig, Kerstin Ott, Andreas Gabalier und Cindy aus Marzahn sowie zahlreiche weitere Stars stehen den Angaben nach auf der Gästeliste. Die Macher weisen jedoch darauf hin, dass sich Programm und Besetzung noch ändern können.
Die gut dreistündige Show ist eine Produktion im Auftrag von MDR, BR und WDR in Zusammenarbeit mit dem ORF. Am kommenden Samstagabend wollen Silbereisen und sein Team auch feiern, was aus „Schlagerbooom“ geworden ist – in Silbereisens Augen nämlich nicht weniger als „eine echte Revolution und der Startschuss einer neuen Schlager-Zeitrechnung“. „Ich bin stolz darauf, ein kleiner Teil dieser unglaublichen Erfolgsgeschichte sein zu dürfen“, ergänzt der 45 Jahre alte gebürtige Bayer.
„Wir wollten das komplett anders angehen“
Erfinder der Erfolgsshow ist TV-Produzent Michael Jürgens, der hinter fast allen von Silbereisens Shows steckt. Für „Schlagerbooom“ habe es vor zehn Jahren kein Vorbild gegeben, erzählt er. Jedes einzelne Element der Live-Show sei neu entwickelt worden. „Beim Schlagerbooom sollte beispielsweise erstmals in einer Schlagershow, wie bei einem Fußballspiel im Stadion, eine Spidercam durch die Halle fliegen – also eine Kamera, die an vier Seilen hängt.“ Mittlerweile campten in der Nacht vor der Show sogar Fans vor der Halle, um später die besten Stehplätze zu bekommen.
Vor „Schlagerbooom“ habe der Fokus in Schlagershows meist auf dem Geschehen auf der Bühne gelegen, sagt Jürgens. „Wir wollten das komplett anders angehen.“ Etwa mit immer wieder neuer Technik, wie Lichter-Drohnen oder einer im Boden versteckten rotierenden Bühnenbrücke.
Weil die Show live übertragen wird, sollte währenddessen nichts schiefgehen. Jedes Team müsse wissen, was wann warum zu tun ist, betont Jürgens. Vom Bühnenhelfer bis zum Superstar – es brauche schon vor der Show viel Kommunikation mit allen Beteiligten. „Und während der Show schauen wir gleichzeitig auf 18 Monitore und sind direkt oder indirekt mit allen Kolleginnen und Kollegen per Funk verbunden, sodass wir alles steuern, aber auch jederzeit reagieren können.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.