77-Jährige als Opfer

Falscher Polizist erbeutete Goldmünzen um 30.000 €

Salzburg
12.10.2026 16:32
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Eine Salzburgerin (77) fiel auf die dreiste Masche eines Betrügers herein: Der Kriminelle hatte sich bei einem Telefonat als Polizist ausgegeben und erzählte der 77-Jährigen, dass serbische Einbrecherbanden ihre Goldmünzen ins Visier genommen hätten. Letztlich konnte der Betrüger solche Goldmünzen erbeuten.

Am Sonntag rief der unbekannte Kriminelle bei der Salzburgerin (77) an: Beim Telefonat gab er sich glaubhaft als Polizist aus, heißt es im Bericht der Exekutive. Er behauptete, dass es serbische Einbrecherbanden auf die Goldmünzen der Frau abgesehen hätten und er die Wertgegenstände schützen müsse, deshalb solle die Polizei die Verwahrung der wertvollen Münzen vorübergehend übernehmen.

Stoffbeutel mit Münzen in Restmülltonne
Die 77-Jährige glaubte dem falschen Polizisten und wickelte ihre Goldmünzen im Wert von 30.000 Euro zuerst in Zeitungspapier ein, legte sie in einen Stoffbeutel und deponierte diesen in einer Restmülltonne vor ihrem Wohngebäude.

Am Abend hätten ihr die Münzen zurückgebracht werden sollen. Doch das passierte nicht – die Wertsachen um 30.000 Euro sind weg. Die Frau erstattete daraufhin Anzeige. Diesen Fall nahm die Polizei zum Anlass um alle Bürger zu warnen: „Die Polizei fordert niemals dazu auf, Bargeld, Gold oder andere Wertgegenstände zu übergeben oder irgendwo zu deponieren.“

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