Vor Wolfsberg

Coach Zaric ändert das Altacher Spielsystem

Vorarlberg
11.10.2026 09:25

Allem Anschein nach wird es bei den Altachern im Duell mit den Wolfsbergern Veränderungen sowohl im Spielsystem als auch in der Startelf geben. Rodney Elongo-Yombo steht vor seinem Debüt, Vesel Demaku muss wegen des Umbruchs auf die Bank. Die Rheindörfler stehen gegen den WAC unter Zugzwang.

Damit musste man tatsächlich rechnen. Altachs Trainer Ognjen Zaric hat es zwar noch nicht öffentlich verkündet. Aber alles deutet auf einen Systemwechsel hin. Der Ein-Mann-Sturm ist vorerst Geschichte, Rodney Elongo-Yombo, der erst am 26. August von Saarbrücken ins Ländle wechselte, wird heute (14.30) daheim gegen Wolfsberg der Sturmpartner von Ousame Diawara sein. Bei der mageren Torausbeute war dieser Schritt schon länger fällig, mangels geeignetem bzw. fittem Personal konnte Zaric den Umbau aber nicht früher vornehmen.

Wieder echter Zehner
Die Änderung im Angriff wirkt sich auch auf weitere Akteure aus: Patrick Greil wird als echter Zehner hinter den beiden Sturmspitzen auflaufen. Yann Massombo geht um eine Reihe zurück ins Mittelfeldzentrum. Dort nimmt er voraussichtlich den Platz von Vesel Demaku – heute Ersatz – ein.

Konkret ortet Zaric bei seinen Spielern den Willen, sich selbst aus dem entstandenen Sumpf – Platz zwölf in der Liga – herauszuziehen. „Man spürt im Training, wie alle wollen. Das war aber auch in den Wochen davor schon so. Wir müssen mehr Konsequenz in beiden Strafräumen zeigen.“ Darauf setzt auch Sportdirektor Philipp Netzer: „Die Analyse in der Länderspielpause hat klar gezeigt, dass wir besser sind, als unser Punktestand.“

Altach-Coach Ognjen Zaric wird Veränderungen vornehmen.
Altach-Coach Ognjen Zaric wird Veränderungen vornehmen.(Bild: APA/DIETMAR STIPLOVSEK)

Gespannt darf man auf eine andere Facette im Altacher Spiel gegen Wolfsberg sein. Sich so abschlachten zu lassen wie zuletzt gegen den GAK und in Lustenau ist ein No-Go. Wobei Zaric betont: „In den Zweikampfwerten waren wir in fast allen Spielen besser als die Gegner.“

Kein Jammern
Geholfen hat es freilich nicht. Der GAK und Lustenau haben den Rheindörflern physisch enorm zugesetzt – manchmal auch mit unerlaubten Mitteln. Von Altach kam keine Reaktion, weder auf dem Platz noch verbal: „Wenn man sich hinter Schiedsrichterentscheidungen versteckt, klingt das für mich zu sehr nach Jammern. Das wollen wir nicht“, sagt Netzer.

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