In der Feuerhalle Simmering findet am 15. Oktober die Verabschiedung von Herbert Hausmair statt. Der Kultwirt, der die gleichnamige Gaststätte in Neubau führte, ist Ende August unerwartet verstorben. Er wurde 60 Jahre alt.
Es werden wohl sehr viele kommen, um ihm am Zentralfriedhof die letzte Ehre zu erweisen. „Sein Humor, seine Hilfsbereitschaft und seine Liebe werden uns immer begleiten“, steht auf dem Partezettel von Herbert Hausmaier (1966 – 2026). Er war über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt, sein zünftiges Lokal in der Lerchenfelder Straße bei Jung und Alt beliebt.
Viele Stammgäste und Promis ließen sich die herzhaften Schmankerl, vom Schnitzel bis zu Gansl und feinen Wildgerichten auf der Zunge zergehen.
Der Gastronom wird eingeäschert. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Doch zuvor, am 15. Oktober, um 15 Uhr, können sich Verwandte, Freunde und Bekannte in der Feuerhalle Simmering (Wiener Zentralfriedhof, Raum 2) in stiller Trauer Abschied nehmen. Es wird gebeten, von Blumen und Kranzspenden Abstand zu nehmen.
Hausmaiers Tod Ende August hat viele Menschen betroffen gemacht. Warum es bis zum Begräbnis so lange dauert, liegt nach „Krone“-Infos auch daran, dass die Gerichtsmedizin die Leiche erst freigeben musste. Fremdverschulden liegt, wie von Anfang an vermutet, keines vor. Der Behördenweg hat aber seine Längen.
Das Restaurant bleibt dauerhaft geschlossen. Vor der Eingangstür waren zumindest bis zum „Krone“-Lokalaugenschein in der Vorwoche noch immer Kerzen und Blumen zu finden. Der Gastronom wird fehlen. Als fixer Bestandteil des Grätzels und als kulinarische Ausnahmeerscheinung in Wien. Ruhe in Frieden.
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