Schön, dass schlimme Geschichten auch gute Seiten haben dürfen. Wie der Brand in einem Mühlviertler Haus, der einem fünfjährigen Mädchen alles nahm. Doch die daraus resultierende Hilfsbereitschaft war riesig und der materielle Schaden ist behoben. Das Mädchen konnte sogar etwas für ihren Kindergarten tun.
„Das fühlt sich richtig und gut an“ – Goldwörths Bürgermeister Thomas Prihoda (FP) ist über die Reaktion auf den Spendenaufruf der Gemeinde überwältigt. Wie berichtet, hatte ein fünfjähriges Mädchen beim Brand des Hauses, in dem sie mit ihrem Papa wohnt, eigentlich alles verloren. Die Gemeinde rief auf, passendes Gewand und auch Spielzeug zu spenden, bzw. bei der Gemeinde abzugeben.
Was zuviel ist, wird sinnvoll genutzt
„Die Leute haben sich toll verhalten. Sie haben nur schöne Sachen und diese gut verpackt bei uns abgegeben“, freut sich der Bürgermeister, der mit Kindergärtnerin Corinna Arthofer die Spenden – die Leute kamen teils von weit her, um helfen zu dürfen – an Jennifer und ihren Papa übergeben konnte. „Sie haben sich sehr gefreut und jetzt wieder alles, was sie brauchen“, sagt der Ortschef. Es war sogar ein bisschen mehr, als die kleine Familie brauchen kann. „Einige Sachen wurden an den Kindergarten weitergegeben und finden hier gute Verwendung. Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass diese Geschichte nun eine so positive Seite hat.“
Familie wird im Ort bleiben
Inzwischen laufen schon die Sanierungsarbeiten am durch das Feuer schwer beschädigten Haus. Hier wollen Jennifer und ihr Papa auch so bald es geht wieder einziehen, weil sie jedenfalls in Goldwörth bleiben wollen. Das fünfjährige Mädchen geht in der Mühlviertler Gemeinde in den Kindergarten und fühlt sich so wohl, dass ein dauerhafter Umzug nach dem Feuer kein Thema ist – und nicht sein wird.
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