
Rund 159 Millionen Wahlberechtigte sind in Brasilien dazu aufgerufen, über die politische Zukunft des größten Landes Lateinamerikas zu entscheiden. Der linke Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva und der rechte Senator Flávio Bolsonaro liegen in Umfragen eng beieinander.
Beide erreichen dabei aber nicht die für einen Sieg im ersten Wahlgang nötige absolute Mehrheit, womit vieles auf eine Stichwahl zwischen den beiden am 25. Oktober hindeutet.

Lula (80) war bereits von 2003 bis 2010 Staatschef. Flávio Bolsonaro tritt erstmals für das Präsidentenamt an. Sein Vater und Ex-Präsident Jair Bolsonaro wurde vom Obersten Gericht wegen eines Umsturzversuchs zu mehr als 27 Jahren verurteilt und sitzt derzeit aus gesundheitlichen Gründen im Hausarrest.
Restliche Kandidaten chancenlos
Insgesamt treten zwölf Kandidaten zur Präsidentenwahl an. Die übrigen zehn Bewerber liegen deutlich hinter den beiden führenden Kandidaten.
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