Den sonnigen Herbst wollte ein 75-jähriger Kalham (OÖ) noch einmal für Bergtour ausnützen. Er wollte am Mittwoch auf den Erlakogel im Gemeindegebiet von Ebensee steigen. Allerdings verirrte sich der Mann aber, landete in unwegsamen Gelände. Er musste schließlich gerettet werden.
Der 75-Jähriger am Morgen mit dem Fahrrad vom Parkplatz beim Kleinen Sonnstein in Traunkirchen zum Einstieg des Wanderweges auf den Erlakogel, Gemeindegebiet Ebensee. Geplant war die Tour auf den Gasselkogel, weiter über wegloses Gelände zum Gipfel des Erlakogel und über den Wanderweg wieder zurück ins Tal.
Zu Mittag schon am Gipfel
Er ließ deshalb sein Fahrrad beim Einstieg des Wanderweges zurück und ging um 8.30 Uhr zu Fuß über die Forststraße und den anschließend markierten Wanderweg in Richtung Gasselkogel, wo er um 12.30 Uhr den Gipfel erreichte. Nach einer kurzen Rast stieg er wieder ein kurzes Stück ab und ging durch wegloses, mit Latschen bewachsenes Gelände in Richtung Erlakogel.
Notruf abgesetzt
Er ging immer weiter durchs weglose Gelände, bis er im felsdurchsetzten Steilgelände auf einer Höhe von etwa 1450 Metern nicht mehr weiter konnte und um 17 Uhr den Notruf absetzte. Eine Mannschaft des Bergrettungsdienstes Ebensee begann mit dem Aufstieg und konnte gemeinsam mit dem ebenfalls gerufenen Polizeihubschrauber um 18.15 Uhr unverletzten Wanderer im Bereich einer Felswand lokalisieren.
Der Pensionist wurde schließlich von der Crew des Polizeihubschraubers aus Salzburg mit einem 70 Meter Tau gerettet und unverletzt ins Tal gebracht. Dort wurde er von der Alpinpolizei zurück zu seinem Pkw gebracht und er trat selbstständig die Heimreise an.
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