Wie die SPÖ setzen jetzt auch die Grünen vor der Landtagswahl in einem Jahr auf Hausbesuche in Oberösterreich: Spitzenkandidat Stefan Kaineder, Bundessprecherin Leonore Gewessler und Co. wollen sich direkt bei den Menschen umhören, wo ihnen Schuh drückt.
Wundern Sie sich nicht, wenn es plötzlich an Ihrer Türe klingelt: Wenn es so weitergeht, hat bis zur Wahl im Herbst 2027 wirklich jeder Oberösterreicher Besuch von einem Politiker bekommen: Nachdem SPÖ-Vorsitzender und Landesrat Martin Winkler bisher mehr als 200 Hausbesuchstouren absolviert hat, starten nun auch die Landes-Grünen eine solche Aktion.
Anlässlich ihrer Herbstkampagne und zum Start in den Wahlkampf zogen Vertreter der Partei rund um Landessprecher Stefan Kaineder erstmals am Mittwoch in Teams aus, um mit den Oberösterreichern ins Gespräch zu kommen.
Der Landesrat holte sich dabei Unterstützung, waren doch auch Bundessprecherin Leonore Gewessler und die Linzer Stadträtin Eva Schobesberger mit von der Partie. Warum die Grünen – wie auch Vertreter der SPÖ – das machen? Kaineder sagt im Gespräch mit der „Krone“: „Wir wollen wissen, wo die Oberösterreicher der Schuh drückt. Was sie beschäftigt, stört und wo sie Veränderung erwarten.“
Dass eine Tour von Haustür zu Haustür nicht jedem Besuchten recht sein wird, ist dem Grünen klar. Kaineder meint: „Wir werden nicht immer einer Meinung sein. Aber genau darum geht es: miteinander reden, unterschiedliche Erfahrungen ernst nehmen und zeigen, wofür wir stehen.“
Die Aktion ist aber nicht auf unser Bundesland beschränkt. Leonore Gewessler will in ganz Österreich unterwegs sein. Sie sagt: „Wir wollen das Leben wieder leichter machen. Wir lassen uns die Hoffnung nicht nehmen“, kritisiert sie die Bundesregierung.
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