Akute Warnmeldung

Falsche Polizisten wollen ans Ersparte

Vorarlberg
29.09.2026 12:07

Derzeit rollt eine Serie von betrügerischen Anrufen über Vorarlberg. Kriminelle geben sich dabei als Polizisten oder Kriminalbeamte aus und versuchen, mit einer perfiden Masche an das Hab und Gut von gutgläubigen Opfern zu kommen. Die Behörden rufen die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.

In den vergangenen Tagen wurden der Landespolizeidirektion Vorarlberg vermehrt dubiose Telefonate gemeldet. Dabei geben sich die Täter als polizeiliche Ermittler aus und tischen den Angerufenen eine erfundene Geschichte auf. Sie behaupten, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft Einbrüche verübt worden seien. Unter dem Vorwand, das Hab und Gut der Angerufenen in Sicherheit bringen zu wollen, erfragen die Kriminellen gezielt Details zu Bargeld und Schmuck im Haushalt.

Banker angeblich korrupt
Selbst wenn ein Opfer angibt, das Geld ausnahmslos auf einem Bankkonto zu verwahren, lassen die Betrüger nicht ab. Stattdessen behaupten sie kurzerhand, dass die Mitarbeiter des jeweiligen Geldinstituts korrupt seien und folglich das Vermögen dort nicht sicher wäre. Das einzige Ziel dieser Einschüchterungstaktik ist es, dass die Opfer letztlich das Geld „zur sicheren Verwahrung“ an die vermeintlichen Polizisten übergeben. Und tatsächlich: Durch geschickte Gesprächsführung gelingt es Tätern immer wieder, hohe Bargeldbeträge oder Wertgegenstände herauszulocken.

Wie man sich vor falschen Polizisten schützt
Seitens der Polizei wird eindringlich betont, dass staatliche Organe niemals telefonisch die Aushändigung von Wertgegenständen fordern. Bürger sollten derartige Gespräche sofort abbrechen und keinerlei Auskünfte über ihre finanziellen Verhältnisse erteilen. Zudem wird geraten, sich bei verdächtigen Kontaktaufnahmen den Namen des Anrufers zu notieren, umgehend über die offiziellen Nummern Anzeige zu erstatten sowie Familienangehörige zu informieren.

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