Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, sagte einst der deutsche Fußballer Jürgen Wegmann, der in den 1980er-Jahren unter anderem für Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 auf Torjagd ging. Ein Spruch, der aktuell auch auf die Pioneers Vorarlberg zutrifft.
Bei der 2:3-Heimpleite gegen Fehervar – die fünfte Niederlage im fünften Saisonspiel der ICE Hockey League – lagen die Feldkircher erstmals in dieser Spielzeit in Führung. Für die ersten Punkte reichte es aber erneut nicht.
Pioneers waren nur einmal besser
Dabei ist die Defensive der Pioneers so stabil wie selten zuvor! 18 Treffer in den ersten fünf Runden – weniger Tore kassierte man nur in der Saison 2023/24 mit 16. Auch im Vergleich mit der Liga-Konkurrenz steht man nicht so schlecht da: RB Salzburg hat bereits 23 Gegentore bekommen, die Linzer Black Wings 19 und mit den Vienna Capitals und Olimpija Laibach halten auch zwei Top-8-Teams schon bei 18 Gegentreffern.
Nicht das Liga-Schlusslicht
Und auch in der Offensive stehen die Pioneers nicht auf komplette verlorenem Posten! Die elf erzielten Treffer sind im Vergleich in Ordnung: Im Vorjahr waren es neun, in der Debütsaison zehn. Ferencvaros und der VSV trafen in dieser Spielzeit erst neunmal, allerdings bei zwei bzw. einem Spiel weniger. Fehervar hält wie die Vorarlberger bei elf geschossenen Toren.
Hoffen auf das Westderby
Allerdings hatten die Vorarlberger – anders als heuer – in ihren bisherigen vier ICE-Spielzeiten nach dem fünften Spieltag immer schon die ersten Punkte am Konto. Mit denen soll es jetzt eben am Mittwoch (19.15) klappen, wenn in Innsbruck das erste Westderby mit den Haien auf dem Programm steht.
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