Gute Nachrichten für alle Löwen-Fans: Ab heute kann Kiano von Besuchern im Zoo Salzburg begutachtet werden – allerdings nur, wenn sich das Tier auch draußen blicken lässt. Partnerin Dara lässt sich noch Zeit und bleibt noch im Löwenhaus. Die beiden Tiere suchen bereits die Nähe des anderen.
Nach dem Tod von Nala im August ist wieder Leben ins Löwengehege des Hellbrunner Zoos eingekehrt. Anfang September kam Löwendame Dara aus dem englischen Whipsnade Zoo an die Salzach. Unlängst folgte ihr Kiano aus dem tschechischen Pilsen. Jetzt ist es endlich so weit: Der neue König des Salzburger Zoos kann seit Montag erstmals von den Besuchern bestaunt werden.
Endlich ist es so weit
Voraussetzung ist aber, dass sich die Raubkatze auch tatsächlich im Außenbereich des Geheges herumtreibt. Kiano erkundigt zwar fleißig sein neues Königreich, mit ein wenig Glück kann der Löwe bei einem Sonnenbad beobachtete werden. Gegenüber Schaulustigen ist der Neue im Gehege aber noch skeptisch. Die ersten Besucher zeigen sich dennoch erfreut: „Ein wunderschönes Tier“, stellt Besucherin Roswitha zusammen mit Enkerl Paul fest.
Der Zoo zeigt sich auch zufrieden: „Im Hinblick auf unsere Besucher freuen wir uns, dass Kiano jetzt zu sehen ist und auch andere außer uns diesen stattlichen Löwen mit auffallend üppiger Mähne bewundern dürfen“, sagt Geschäftsführerin Sabine Grebner.
Löwendame Dara zeigt sich jedoch noch schüchtern. Wann sie zu sehen sein wird, bleibt ungewiss. Sie hält sich lieber noch im Löwenhaus auf. Dieses bleibt gesperrt, bis die Raubkatzen die Eingewöhnung abgeschlossen haben. Der nächste Schritt wird die Zusammenführung der Turteltauben sein. „Nachdem sie bereits vermehrt die Nähe des anderen suchen, sind wir hier ganz zuversichtlich“, so Grebner
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