Nach dem Tod von „Nala“ gibt es im Salzburger Zoo einen Neuanfang bei den Löwen: Nachfolgerin „Dara“ ist bereits in Hellbrunn angekommen. Bald soll auch ihr zukünftiger Partner folgen. Die „Krone“ hat nachgefragt, wie es der Löwendame mit dem Umzug geht.
Seit Donnerstag hat der Salzburger Zoo wieder eine junge Löwin: „Dara“ kommt aus dem Whipsnade Zoo nahe London und wird im November zwei Jahre alt. Für die Löwendame ist die Übersiedlung nach Salzburg ein großer Einschnitt. „Ein Umzug ist für ein Tier natürlich mit Nervosität verbunden. Wir wollen ihr deshalb die nötige Ruhe geben, damit sie bei uns ankommen kann“, erzählt Kuratorin Lisa Sernow der „Krone“.
Die ersten Anzeichen stimmen den Zoo allerdings zuversichtlich: Die Löwin hat nach ihrer Ankunft bereits gefressen. Um die Eingewöhnung möglichst stressfrei zu gestalten, kümmern sich zunächst zwei Pfleger intensiv um die englische Raubkatze. Dabei soll sie ihren neuen Alltag und die unbekannte Umgebung in ihrem eigenen Tempo kennenlernen. Auch für die Pfleger ist es eine Umstellung im Vergleich zur Vorgängerin „Nala“: „,Dara‘ ist noch jung. Sie bringt einen ganz anderen und neuen Charakter mit.“
Noch muss sich der Neuzugang einleben. Wann sie erstmals für Besucher zu sehen sein wird, hängt davon ab, wie schnell sie sich an ihr neues Zuhause in Hellbrunn gewöhnt.
„Dara“ wird zudem nicht alleine bleiben. Ein weiterer Löwe, dessen Name derzeit noch nicht bekannt ist, soll aus Tschechien nach Salzburg kommen. Nur so viel: Er ist vier Jahre alt. Beide Tiere stammen aus Rudelverbänden – eine gute Voraussetzung für das spätere Zusammenleben. „Beide kennen das Leben in einem Rudel und sollten sich daher gut verstehen“, sagt Sernow.
Nach dem Tod der 18-jährigen „Nala“ im August ist damit wieder Bewegung in die Löwenhaltung des Hellbrunner Zoos gekommen. „Nala“ war mehr als 15 Jahre in Salzburg und hatte zuletzt alleine ohne Partner „Eisi“ in der Anlage gelebt.
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