Es gibt welche, die reden darüber. Es gibt andere, die tun es nur. Und dann gibt es welche, die machen beides. Zu letzterer Gruppe zählt Verkehrsminister Peter Hanke. Die „Krone“ traf ihn bei einer Charity, bei der er zeigte, dass er nicht kundig im Umgang mit der Straßenverkehrsordnung, sondern auch mit der Vespa ist.
Heuer findet der 80. Geburtstag der italienischen Fahrzeugmarke Vespa statt. Den Runden hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, um sehen zu können, dass wir Österreicher auf die Roller aus der Toskana abfahren. Und dennoch, oder gerade deswegen, feiert Generalimporteur Josef Faber bereits das ganze Jahr mit. So auch zuletzt, als er in Wien zu einer Rundfahrt für die gute Sache einlud.
Durch die Rushhour zum Spendenscheck
Prominente „Vespisti“ inklusive, denn neben dem italienischen Botschafter in Österreich Giovanni Pugliese, ÖAMTC-Direktor Oliver Krupitza, Agentur-Profi Christian Krpoun und Vespa-Botschafter Mauro Maloberti lud Faber auch Verkehrsminister Peter Hanke ein. Geplant war die Route von der italienischen Botschaft, quer durch die City bis zur Spendenscheck-Übergabe im Wienerwald, im Chalet Möller. Und zwar mitten in der Rushhour.


Der Minister als „Vespista“ fuhr voraus, nicht ohne uns aber beantwortet zu haben, wie oft er denn überhaupt zum Fahren kommt: „Schauen sie auf den Tachostand, da sehen sie nicht viele Kilometer, leider.“ Heißt in Ausfahrten, wie oft? „Maximal fünfmal pro Jahr und dann immer nur bis zum Eissalon. . .“, lachte er und los ging es, durch den dichten Verkehr. Aber das Italo-Gefühl blieb allen Teilnehmern erhalten – Stau hin oder her. „Es ist ein Gefühl von Freiheit, man setzt sich drauf und hat sofort einen Grinser im Gesicht“, versuchte uns Josef Faber das Feeling zu erklären. Genauso wie Botschafter Pugliese: „In Rom daheim fahre ich sogar mit einer Vespa mit Handschaltung. Hier mit Automatik. Beides ist wunderbar.“
5000 Euro für UNICEF Österreich
Und so schlängelte sich der kleine feine Konvoi durch die Stadt. Der Verkehrsminister machte dabei eine tolle Figur. So elegant wie er sein Fahrzeug durchpilotierte, hätte man es ihm eigentlich nicht zugetraut, nur fünfmal im Jahr unterwegs zu sein. Am Schluss war klar, dass dieses Polit-Ressort in guten Händen ist, denn alle kamen gut an und zum Schluss konnte ein Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro an UNICEF Österreich übergeben werden.
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